Archiv für Mai 2012

VA-Hinweis: Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft

Auf folgende Veranstaltung des Instituts der Soziologie der TU Chemnitz sei hingewiesen:

Mittwoch, 6.6.2012, 15:30 – 17:00, TU Chemnitz Raum 2/N001
Kapitalistische Geister in der Kultur- und Kreativwirtschaft. Zum ambivalenten unternehmerischen Selbst von Kreativen. Vortrag von Dr. Alexandra Manske.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft ist ein Erwerbsfeld, in dem sich der Strukturwandel der Arbeitsgesellschaft paradigmatisch, aber historisch spezifisch abzeichnet. In dem Vortrag werden Arbeitsverhältnisse aus einer exemplarisch ausgewählten Branche der Kultur- und Kreativwirtschaft beleuchtet: die Designbranche mit ihren Feldern der Kommunikationsdesign- und Modebranche. Zwei Felder, über die man noch nicht viel weiß. Auf politischer Ebene wird künstlerisch-kreative Arbeit als moderne Arbeits- und Wirtschaftsform
beansprucht und Kreative als zeitgemäßes Arbeits- und Wirtschaftssubjekt angerufen. Aus wissenschaftlicher Sicht wird Kreativen vielfach eine paradigmatische Kulturbedeutung zugeschrieben und angenommen, dass sie zum kulturellen Erfolg des flexiblen Kapitalismus beitragen. Doch ist das so? (mehr…)

VA-Hinweis: Hightech-Kapitalismus in der Krise

Hiermit möchten wir freundlich auf eine Veranstaltung der VHS Chemnitz hinweisen:

Dienstag, 22.05.2012, DAStietz, Veranstaltungssaal
Hightech-Kapitalismus in der Krise. Vortrag und Diskussion mit Prof. Wolfgang Fritz Haug

Was im Jahre 2007 als Hypothekenkrise in den USA begann, hat sich zur ersten globalen Krise des Hightech-Kapitalismus ausgewachsen. Darauf und auf die veränderten ökonomischen und politischen Kräfteverhältnisse beziehen sich die Analysen dieses Abends.
„Wir können nicht wissen, was aus der neuen Großen Krise folgt. Aber wir können Triebkräfte, Strukturen, Bewegungsformen und Tendenzen der computerbasierten Produktionsweise und der von ihr in den Veränderungssog gezogenen Staatenwelt studieren.“
Wolfgang Fritz Haug lehrte bis 2001 Philosophie an der FU Berlin. Seit 1959 ist er Herausgeber der Zeitschrift „Das Argument“ und initiierte und betreute die Gramsci-Ausgabe im Argument Verlag. Darüber hinaus ist er wissenschaftlicher Leiter des Berliner Instituts für kritische Theorie (InkriT).

Eine Kooperation der Volkshochschule mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Chemnitz.