Archiv für Mai 2011

VA-Hinweis: 28.5. Stay Rebel Festival

Das Stay Rebel Festival bietet wieder ein Workshopprogramm von 15:00 bis 19:00 an.

„Die Festung Europa“ – Asyl und Rassismus

Rassistische Ressentiments sind in den hiesigen Diskussionen über Flüchtlinge stark vertreten. Nicht nur dass mit der aktuellen deutschen Asylgesetzgebung Menschen in nützliche und unnützliche Menschen aufgeteilt werden, auch scheinen Migrant_innen meist Menschen zweiter Klasse zu sein. Vertreter_innen der Netzwerk für Demokratie und Courage informieren euch über die Lage von Flüchtlingen in Deutschland und über rassistischen Einstellungen, die dabei zu Tage treten.

Mein Haus, Meine Straße, Meine Subkultur
Diskussion zur Entwicklung der Chemnitzer Häuserszene

Politik, Kultur, Wohnen – drei schwer zu vereinigende Dinge. Vertreter_innen der Reitbahnstraße 84, des experimentellen Karrees (ExKa) und dem neu entstandenen Projekt an der Leipzigerstraße stellen sich der Diskussion über das Alltagsleben und die daran entstehenden Widersprüche von (ihren) Wohn- und Kulturprojekten.

„Ewig stampft die Popmaschine“

Kritik an Kommerz und Geschmacklosigkeit der Kulturindustrie ist selbst zur Sparte dieser Industrie geworden. Was bei diesen Abgrenzungsversuchen auf der Strecke bleibt, ist die Frage nach den Grundlagen des „Immergleichen“, über das gejammert wird. Auch Verheißungen von Subversion und DIY verstricken sich in Widersprüche. Das Referat behandelt die Bedeutung der im Text „Kulturindustrie – Aufklärung als Massenbetrug“ (Adorno/Horkheimer) entfalteten radikalen Argumentation für eine Kritik der Gesellschaft und möchte zum Selbstlesen einladen.

„Schwule Rapper, es wird Zeit, dass wir Tacheles sprechen…“
Männlichkeitsentwürfe und (Hetero-)Sexismus im deutschsprachigen Rap

Die Raperin Sookee gibt einen Einblick in die Entstehung, Potentiale und problematischen Aspekte von Rap. Mit Hilfe von Theorien zur Konstruktion von Geschlecht und aus der kritischen Männerforschung wird der Zusammenhang von Männlichkeitsentwürfen und (hetero-)sexistischen Vorstellungen im deutschsprachigen Rap thematisiert. Besonderes Augenmerk wird auf die sprachlichen Mechanismen und die Verquickung von Gewalt und Sexualisierung unter dem Aspekt der Mehrdeutigkeit geworfen.