Archiv für April 2011

VA-Hinweis: Die rechten Pro-Parteien: Herkunft, Ideologie, Potenzial

Auf folgende Veranstaltung der FES Dresden und der VHS Chemnitz sei hingewiesen:

Dienstag 10.05. 19 Uhr Podiumsdiskussion mit Alexander Häusler und Jens Paßlack im DAStietz

Im rechten Spektrum ist es in den letzten Jahren zu einer Umorganisation gekommen. Ehemalige Republikaner und andere Personen des rechten radikalen Randes versuchen mit populistischen Themen gegen Migrantinnen und Migranten und gegen moslemische Gebetsstätten einen Rassismus der Straße zu etablieren. Diese sogenannten Pro-Parteien und Bewegungen (Pro Chemnitz, Pro Köln, Pro Deutschland) meiden offen verfassungsfeindliche Positionen, scheuen sich aber nicht mit radikalen, rechten und gewaltbereiten Kräften zusammenzuarbeiten. Nach außen gemäßigt auftretend, sind sie im Kern menschenverachtend und demokratiefeindlich. Für Nordrhein-Westfalen kommt das ARD-Magazin Report zu dem Schluss: „Eine Bürgerbewegung mittendrin im braunen Sumpf.“

Alexander Häusler arbeitet in der Forschungsstelle Neonazismus der FH Düsseldorf, Jens Paßlack ist Mitarbeiter des Mobilen Beratungsteams des Kulturbüro Sachsen e.V.

Is‘ schon schlimm – hören…

Zwei Vorträge der letztjährigen Veranstaltungsreihe „Is‘ schon schlimm“ sind jetzt bei archive.org zu hören:
Fathiyeh Naghibzadeh am 27.10.2010 – Angst vor der Sexbomb? Die Geschichte der Männlichkeit im Iran – über eine Art der „Verwilderung des Patriarchats“ im Iran und Joachim Bruhn am 28.11.2010 – Eine Seefahrt. Die ist lustig? Zur Geschichte des deutschen Antizionismus – darüber, dass neben einer antisemitischen Kapitalkritik eine antisemitische Staatskritik, der Antizionismus, kritisiert gehört (Die Ton-Qualität der Vorträge ist leider fast jenseits von gut und böse.)