VA-Hinweis: Linksextremismusbekämpfung – Eine Aufgabe für Jugendpolitik und Pädagogik?

Vortrag im Rahmen der Reihe „Extremismus geht nicht!“ der Roten Hochschulgruppe mit Prof. Dr. Albert Scherr am Freitag, 3.12. um 18.00 Uhr im Zimmer B201 an der TU Chemnitz.

Das Modellprojekt zur Prävention von Linksextremismus startete dieses Jahr am 1. Juli in Weimar und ist die Konsequenz der Forderungen von Familienministerin Kristina Schröder „unsere Jugendlichen gegen die Verführungen durch linksextremistisches und islamistisches Gedankengut stark zu machen. Grundsatz muss dabei immer sein: Es gibt keine guten Extremisten“.
Welche Folge hat dieser Ansatz der „Extremismusbekämpfung“ für die Pädagogik? Und kommt es zu einer Verschiebung vom Engagement gegen Rassismus hin zur ge-nerellen Abwehr des Extremismus? Mit diesen und anderen Fragen wird sich Prof. Dr. Albert Scherr von der Pädagogischen Hochschule Freiburg kritisch auseinandersetzen.


1 Antwort auf “VA-Hinweis: Linksextremismusbekämpfung – Eine Aufgabe für Jugendpolitik und Pädagogik?”


  1. 1 schütten 02. Dezember 2010 um 9:56 Uhr

    Warum nicht? Oder wie Jörg Hopperdietzel (DIElinke Stadtrat Chemnitz) im Rahmen der letztjährigen Kürzungsdebatte sinngemäß über das AJZ sagte: Wir wissen was wir am AJZ haben, was für eine präventive Arbeit die leisten und wie die Situation in anderen Städten (gemeint war vermutlich Hamburg/Berlin) ist. Im Grunde ein alter Hut und das prinzipiell problematische an der Aufgabe der Pädagogik als Integration in diese Gesellschaft. Das hat doch nur vor der „Extremismus“-Diskussion (inex ff.) einen aktuellen Drive.

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