Treffpunkt Totalitarismus – wie weit krümmt sich Hannah Arendt?

Vortrag und Diskussion mit Dr. Werner Abel
Donnerstag, 25.11.2010 19:00 AJZ Chemnitz M54

Nach ihrer Emigration von den Nazis als Jüdin ausgebürgert erhielt Hannah Arendt die amerikanische Staatsbürgerschaft und befasste sich in ihrer anschließenden wissenschaftlichen Laufbahn eingehend mit den Entwicklungen des Antisemitismus und Rassismus vom 18. Jh. bis hin zum Nationalsozialismus. Sie wandte sich gegen „bürgerliche Ideologie“ ebenso wie gegen den Stalinismus, kritisierte repräsentative demokratische Systeme gegenüber von ihr favorisierten Formen direkter Demokratie.
Gleichzeitig verleiht sie dem „Hannah Arendt Institut für Totalitarismusforschung (HAIT)” in Dresden und damit einem Think Tank der Protagonisten der „Extremismusforschung“ ihren Namen. Inwiefern sich Arendts Thesen mit der Extremismusformel und der konservativen Totalitarismusforschung überein bringen lassen und welche Beiträge und Kriterien sie für die Betrachtung totalitärer Systeme aufgebracht hat, wird in der Veranstaltung zu diskutieren sein.

Dr. Werner Abel war bis 2008 wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur Politische Theorie und Ideengeschichte der TU Chemnitz und lehrte u.a. politische Philosophie Hannah Arendts und klassische Demokratietheorien.

Im Anschluss wird in der gleichen Lokalität durch die „Küche für alle“ zu Tisch gebeten.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Extremismus geht nicht“ der Roten Hochschulgruppe Chemnitz statt und wird unterstützt vom Lokalen Aktionsplan für Toleranz und Demokratie der Stadt Chemnitz.


1 Antwort auf “Treffpunkt Totalitarismus – wie weit krümmt sich Hannah Arendt?”


  1. 1 bk 23. November 2010 um 13:18 Uhr
Die Kommentarfunktion wurde für diesen Beitrag deaktiviert.