Vortrag und Diskussion: Staatenkonkurrenz, Weltwirtschaftskrise und Geopolitik: Wie Kapitalismus und imperiales Machtstreben zusammenhängen.

Mittwoch 15. April | TU Chemnitz 2/HS3, Weinhold Bau
Reichenhainer Str. 70 | 18:00 Uhr

Vortrag und Diskussion mit Dr. Tobias ten Brink (Frankfurt am Main)

Die Wahl Barack Obamas zum US-Präsidenten nährt nicht nur in den USA Hoffnung auf eine gerechtere und friedliche Politik. Nach acht Jahren Bush-Doktrin und „Krieg gegen Terror“ sind diese Hoffnungen nur allzu nachvollziehbar.
Doch bereits die ersten Entscheidungen Obamas, wie die Übernahme des republikanischen Verteidigungsministers in sein Kabinett, setzten ein Fragezeichen hinter den vermeintlichen „Change“ in der geopolitischen Strategie der USA.
Tobias ten Brink diskutiert Möglichkeiten und Grenzen einer neuen US-Politik im Kontext anhaltender geopolitischer Rivalitäten und einer krisenhaften Weltwirtschaft.

Tobias ten Brink ist Politikwissenschafter am Frankfurter Institut für Sozialforschung und Autor von Geopolitik. Geschichte und Gegenwart kapitalistischer Staatenkonkurrenz (Münster: Westfälisches Dampfboot 2008) sowie Staatenkonflikte. Zur Analyse von Geopolitik und Imperialismus (Stuttgart: UTB 2008).

Eine Veranstaltung des Rosa-Luxemburg-Clubs Chemnitz

Die Veranstaltung findet im Raum HS3 des Weinholdbaus auf der Reichenhainer Str. 70 statt.